Ja, so kann’s gehen: “NUR” ein Tweet – und seine weltweiten und dauerhaften Folgen im “global village”.
Witzig wollten sie sein. “Nur” witzig…. .
Was Twitter, COTUBE, GOOGLE+ und FACEBOOK [Visum verweigert: Touristen dürfen wegen Twitter-Blödelei nicht in die USA
SPIEGEL ONLINE — Der US-Heimatschutz durchsucht Twitter auf kriminelle Umtriebe. Zwei europäische Touristen wurden deshalb an der Grenze stundenlang verhört und wieder nach Hause geschickt. Die Behörden beschuldigten sie aufgrund zweier Tweets der geplanten Grabschändung.
http://thenextweb.com/twitter/2012/01/30/this-is-what-happens-when-you-joke-about-destroying-america-on-twitter/
http://www.sueddeutsche.de/reise/touristen-twittern-sich-um-die-usa-reise-wir-graben-marilyn-monroe-aus-1.1271275
http://www.20min.ch/digital/webpage/story/Paar-twittert-sich-zu-Terroristen—Urlaub-futsch-19554064
(unten weitere LINKS)
Die Füße müssten mindestens 14 Trierer Halbwüchsige einem internet-affinen Vater küssen. Und deren Eltern, Lehrer und mitverantwortliche Jugendamtsmitarbeiter gleich hinterher.
Allein seiner Geistesgegenwart und dem einmal geweckten Humboldtschen-Forschungsdrang – ausgelöst durch „Merkwürdigkeiten“ im Profil des eigenen Sohnes bei Zuckerbergs Datenkrake FACEBOOK – haben sie es überhaupt zu verdanken, dass sie überhaupt noch einmal – durch ein inzwischen schnellstens vollzogenes “Radikal-Cleaning bis in den Google-Cache” (kurz bevor FACEBOOK ganz mit seiner allgemeinen Scharfschaltung der “Timeline” ganz durchdreht!) so etwas wie eine berufliche und soziale Zukunft haben.
Bei YOUTUBE eingestellte selbstgedrehte Videoclips, die im Einzelfall nahe an das mit dem auf Tote pinkelten US-Soldaten an mangelndem Geschmack bzw. Charakter herankamen (Video-Titel wie “Bin Ladens Rache” und “bek. Supermarktkette-Eiinkaufswagen 1, 2″ lassen den Leser die dahinterstehende überragende “Intelligenz” bereits erahnen) , teilweise voll verpeilte gewaltverherrlichende, sogar privates wie öffentliches Eigentum beschädigende bis zerstörende Aktionen zeigten, ließen nicht nur auf eklatante Defizite in ethischer/moralischer Medien-Kompetenz-Erziehung durch Elternhaus und Schulen schließen, sondern auch auf einen mehr als naiven Umgang mit einem an sich nachhaltigen Medienverbund (Video, Internet, Facebook, Twitter, etc.). Wobei die Selbsteinschätzung bezüglich der Beherrschung der nur scheinbar virtuellen Realität umgekehrt proportional zu den realen Kenntnissen der Techniken seitens der sich vollstark wähnenden Halbstarken stand und steht.
Einmal abgesehen davon, dass nicht nur auf einigen der Clips die gefilmten Kombattanten, die unter dem mehr als schwachsinnigen Gruppennamen TriererK4nakken meinten, sich und ihre geistigen Qualitäten der dörflichen Weltgemeinschaft vorführen zu müssen glaubten, die Blitzbirnen ohnehin erkennbar waren, konnte man mit wenigen Klicks sogar herausfinden, dass einige von ihnen glaubten, irgendwann sogar einmal Abitur machen zu können. Einige unterlagen sogar offensichtlich zeitweise dem sinnigen Wahn, Deutschlands klügster Klasse anzugehören. Dabei hätte ihnen doch bereits seinerzeit die offenbarte und zunächst klassisch medial (TV), dann auch über Internet (Homepage des Senders bzw. Mediathek) verbreitete mangelnde Kenntnis der englischen AKÜ-Sprache ein erster blamabel weit über Trier hinaus zu hörender Warnschuss sein können. Sie hätten bereits dabei – bei dem noch relativ harmlosen Schnitzer – erkennen können, dass ein Fehler in der „virtuellen Realität“ nicht nur ein „CUl8ter“, sondern auch schmerzhafte und nachhaltige Folgen ein „again, again and again“ heißen können.
So dankenswert der gute Wille und die Initiative des Trierischen Volksfreunds auch sein mag, die notwendigen und eigentlich verantwortenden Zielgruppe(n)mitglieder wie Eltern, insbesondere sogenannte alleinerziehende Mütter, Lehrer, Schulleitungen, Jugendamtsmitarbeiter (ohnehin im Moment in der bundesweite Debatte wegen „Chantal“ in Hamburg Nach Methadon-Tod von elfjähriger Chantal – Jugendamt entlässt … RP ONLINE – vor 20 Stunden) und Familienrichter/-innen – alle offensichtlich mit dringendem und allerhöchstem (Nach-)Schulungsbedarf – scheint man im Verbreitungsgebiet des Trierischen Volksfreunds noch nicht erreicht zu haben.
So wird zwar inzwischen allenthalben vor Cybermobbing in all seinen Facetten gewarnt; die Aspekte wie man sich als Kind und/oder Jugendlicher aber selbst im „globalen Dorf“ (allein das schwachsinniger Massenbegriff der falsche Heimeligkeit, Gemütlichkeit suggeriert) zum Deppen machen und dauerhaft ins lebenslange berufliche und soziale Off (siehe Eingangsfall oben) schießen kann, blieben aber BISHER im TV außen vor.
Und: Ganz anders als das ländliche Dorf der „realen Wirklichkeit“ ist das „global village“ dauerhaft alternativlos:
Die doch nur vermeintlich abgetrennte und vermeintlich virtuelle , aber nur modern dazugekommene (digitale) „virtual reality“ kann durchaus wenig „cozy“ und das auch noch dauerhaft sein.
Es ist nicht nachzuvollziehen, mit welchem Leichtsinn, Erziehungsberechtigte und damit auch gleichzeitig – was ganz gern offensichtlich vergessen wird – Erziehungsverpflichtete ihre Kinder mit dem Internet alleinlassen und sie damit auf die Menschheit loslassen. Schließlich lassen sie ihre Kiddies ja auch nicht einfach so selbst- und fremdgefährdend ans Steuer, nur weil sie schon mit den Füßen an die Pedale kommen und übers Lenkrad gucken können. Erst recht nicht, wenn sie selbst als Beifahrer nicht mal den Führerschein und einen Plan haben, die Verkehrsregeln und Schilder selbst nicht kennen.
Internet und jede Zugangshardware vom schon klassisch zu nennenden PC ,über Note- und Netbooks, iPhone, iPad, iPod etc. sind nun einmal nicht (mehr) mit dem Fernseher oder gar Radio zu vergleichen, vor denen man schon mindestens eine Generation lang meinte sie einfach sitzend ruhigstellen zu können glaubte, sie aber wohlstandsverwahrlosen ließ.
Einträge von Kindern und Jugendlichen, die glauben – zum Teil auch noch unter Realnamen (!), ihre geistigen Ergüsse in Foren und Chatrooms (unter falscher Altersangabe versteht sich – wegen der eigentlich nicht für sie bestimmten Inhalte!) mitten in der Nacht oder mittels sogenanntem Smart-Phone sogar aus der Hüfte schießend während der Schul- bzw. Unterrichtszeit machen zu müssen, waren in Trier und sind millionenfach beredtes Zeugnis dafür.
Aber selbst Pseudonyme schütze ja nur vermeintlich und nicht dauerhaft, wenn man sie dauerhaft benutzt. Auch darüber scheinen sich viele nicht im Klaren zu sein, die z:B.systematisch Beleidigungen, Schmähungen, geheimhaltungspflichtige Internas posten, sich mittels „Tor“, Anonymous u.ä. vermeintlicher Verschleierungssoftware schon in trügerischer Sicherheit wiegen.
Dabei ist die gerne von den Polizei und sonstigen staatlichen Überwachungsdiensten geforderte IP-Adressen-Speicherung (ohnehin nicht eindeutig genug) sogar ein völlig zu vernachlässigender Punkt.
Gerade weil es mit den Rechtschreibkenntnissen der P.I.S.A.-Generation und ihrer Nachfolger nicht mehr weit her ist (für den Spaß – “Kombattanten mit zwei “t”, wie in Battle (engl.) oder combattre (frz.)
))), kann bereits ein Laie sehr gut und sehr leicht eine ungefähre Alterseinschätzung vornehmen. Auch bestimmte Spracheigentümlichkeiten bei längeren Beiträgen oder bei der Gesamtbetrachtung von Kurzbeiträgen ermöglichen eine sehr zuverlässige Geschlechtseinschätzung. Geht man mit Computer-Sprachanalyen-Tools der digitalen Linguistik, deren Qualitätszuwachs gerade in letzter Zeit massive Fortschritte machte oder setzt man einen sogenannten Sprach-Profiler dran, so sieht es gleich noch ganz anders aus.
Auch vermeintlich sichere Fotos/Bilder (durch Meta-Daten – siehe unten) bieten längst keine und mit dem technischen Fortschritt immer weniger „Sicherheit“ für Denunzianten.
Eine Privatsphäre für das einmal gehostete Material, seien es nun Texte oder Bilder, gibt es ohnehin nicht (mehr). Abgesehen davon, dass es zu den Absurditäten unserer Gesellschaft inzwischen gehört, Eltern gegen Freundeskreis(e),ob nun bei FACEBOOK oder bei GOOGLE+, gegeneinander auszuspielen, ist es der IT-Industrie bereits längst gelungen, mit einer Art „Neusprech“ die Begriffe bei den nachwachsenden Generationen völlig neu zu besetzen. Sodass diese eben – die völlig beabsichtigte Sorglosigkeit und Unbekümmertheit an den Tag legt, die sie selbst zu den größten und auch noch unbezahlten Zulieferern der weltweit konkurrierenden Big-Brother-Daten-Sammelstellen der Brave-New-World machen – ohne dass sie überhaupt selbst noch wissen und damit wahrnehmen (können), was sie da eigentlich tun.
Weiterführende LINKS:
Verräterische Fotos im Netz
Von Zeitjung | Total Digital – Do., 4. Aug 2011
Mittwoch, 1. Februar 2012
Gefährliches Twittern III: Keine Jokes über Amerika-Zerstörung
Suchergebnisse
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Der Sprach-Profiler – Wie Grammatik und Satzbau Täter überführen
- www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/152991/index.html
- 23. März 2011 – Ein gefundenes Fressen für einen Sprach-Profiler wie Raimund H. Drommel. Er untersucht die Eigenheiten in Recht-Schreibung, Grammatik …
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Sprachprofiler Raimund Drommel | Der Code des Bösen
- www.sprachdetektiv.de/code-des-boesen/der-code-des-boesen.htm
- Sprachprofiler Raimund H. Drommel erzählt über seine spektakulärsten Fälle aus 25 Jahren, gewährt Einblicke in seine Methoden und entschlüsselt den Code …
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Sprachprofiler Raimund H. Drommel überführt Verbrecher: Der …
- www.bild.de/…/entlarvt-verbrecher-sprachanalyse-17249646.bild.ht…
- 7. Apr. 2011 – Um Verbrechern auf die Spur zu kommen, analysiert Raimund H. Drommel deren Sprache. Der beste Sprachprofiler Detuschlands ist Jäger …
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Sprachprofiler entschlüsselt den Code des Bösen | MAIN-POST …
- www.mainpost.de › Regional › Rhön-Grabfeld
- 4. Jan. 2011 – (ra) Seit zwei Jahren pendelt Professor Raimund H. Drommel zwischen dem Rheinland und der Büchelbergsiedlung in Zimmerau hin und her.
«Täterinnen schreiben härter» (Panorama, NZZ Online)
www.nzz.ch/…/taeterinnen_schreiben_haerter_1.10970247.html
19. Juni 2011 – Der Sprachprofiler erklärt, was Metaphern aussagen, was den «Brustkorb» vom «Thorax» unterscheidet und warum es verhängnisvoll sein …
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Wirtschaftsspionage: Sprachprofiler Raimund Drommel …
www.br.de/radio/…in…/sprachprofiler_raimund_drommel100.html
24. Okt. 2011 – Sprachprofiler Raimund Drommel aus Zimmerau (Lkr. Rhön-Grabfeld) spürt “Maulwürfe” in Firmen auf, die Infos an Konkurrenten verkaufen.
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Profiler Raimund Drommel: Der Sprache des Verbrechens auf der …
www.zeit.de › Wissen › April 2011
4. Apr. 2011 – Seit 25 Jahren jagt der Profiler Raimund Drommel Erpresser, Gauner und Kriminelle. Sein Werkzeug ist die Sprache. Mit ihr entziffert er den …
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Sprachwissenschaftler über Bekennerschreiben: “Keine emotionale …
www.taz.de › Berlin
26. Mai 2011 – Sprachprofiler Raimund Drommel hat es gelesen. Interview Interview: Sebastian Fischer. Die ausgebrannte Kabelbrücke am Bahnhof Ostkreuz …
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Sprachprofiler Raimund H. Drommel über seine Arbeit als Profiler
www.shortnews.de/…/Sprachprofiler-Raimund-H-Drommel-ueber-sei…
7. Juni 2011 – Raimund H. Drommel ist Sprachprofiler und kann anhand von Schriftproben Täterprofile erstellen. In einem Interview spricht er über seine …